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  • GUTE HÄNDLER REITEN DIE BLACK FRIDAY SALE WELLE

    In einem aktuellen Artikel auf ibusiness.de rät iBusiness Analyst Dominik Grollmann Händlern, den vorherrschenden Werbedruck Ende November zu nutzen und Konsumenten mit günstigen Preisen zu locken.

    “Gute Händler reiten die Welle” - Dominik Grollmann, ehemals Chefredakteur der ‘Internet World Business’ und nun Analyst bei iBusiness, äußert sich in seinem jüngsten Artikel auf ibusiness.de zum Thema Preispsychologie und rät Händlern dazu, Events wie Cyber Monday für ihre Zwecke zu nutzen.

    Laut Grollmann ist die Bereitschaft der Konsumenten Geld auszugeben während der “Cyber-Monday-Welle” wesentlich höher. Gute Händler sind sich dieser Einkaufshysterie bewusst und wissen sie zu nutzen: so führt das Erzeugen des Eindrucks eines günstigen Preisumfelds langfristig gesehen zu höheren Gewinnen.

    “Ein guter Händler weiß, wann er hohe Preise verlangen kann - und wie der Kunde dabei trotzdem ein gutes Gefühl behält”, meint Grollmann. Verbraucher dürften sich zwar getäuscht fühlen, müssten sich aber auch selbst an der Nase fassen, denn, wie Grollmann schreibt, es gäbe kein Recht auf einen günstigen Preis auf dem Höhepunkt der Nachfrage. Zum Vergleich solle man sich hier etwa die Preise für Urlaubsreisen in der Hauptsaison ansehen.

    Dominik Grollmann erwähnt in seinem Artikel jedoch, dass die Analyse durchaus aufzeigt, wie stark Preisausschläge für Top-Produkte sein können und empfiehlt Händlern, etwaige Pricing-Tools sorgfältig auszuwählen, um Marge und Abverkauf zu optimieren.

    (Quelle: http://www.ibusiness.de/members/...; letzter Zugriff 24.3.2017)

  • BLACK FRIDAY GMBH ERWIRKT EINSTWEILIGE VERFÜGUNG GEGEN FOCUS ONLINE

    Das Landesgericht Berlin hat bereits im dritten Fall bestätigt, dass Medien rechtswidrig gegen die führende Plattform zum "Black Friday" Shopping-Event in Deutschland, Blackfridaysale.de, Stimmung gemacht haben. Im aktuellen Fall hat Focus Online versucht, den Geschäftserfolg mit herabsetzenden Äußerungen zu behindern. Obendrein tarnte Focus Online die eigene Werbeplattform sowie Hyperlinks zum Black Friday als redaktionelle Inhalte.

    Der Black Friday-Sale gewinnt zunehmend an Bedeutung für den Onlinehandel. „Natürlich versuchen deshalb auch andere Unternehmen an dieser Verkaufsveranstaltung zu partizipieren“, ortet Konrad Kreid, Geschäftsführer von blackfridaysale.de einen zunehmenden Mitbewerb. „Leider halten sich nicht alle Unternehmen an gesetzliche Vorgaben “, so Kreid weiter.

    Tatbestand unlauter Wettbewerb

    Das Landgericht Berlin begründet seine aktuelle Entscheidung gegen Focus Online damit, dass dieses Medium die Black Friday GmbH durch seine Berichterstattung herabgesetzt und gezielt behindert hat. Entgegen der entsprechenden Tarnung handelte es dabei auch nicht etwa um rein redaktionelle Beiträge. Vielmehr bot Focus Online selbst eine Werbeplattform und Hyperlinks zum Black Friday an, ohne dies allerdings seinen Lesern kenntlich zu machen. Das Landgericht Berlin erließ deswegen auch noch ein Verbot gegen Focus Online, den kommerziellen Zweck von Werbeplattformen für und Hyperlinks zu Verkaufsangeboten von Onlinehändlern zu verschleiern.

    „Konsumenten vertrauen auf eine redaktionelle Unabhängigkeit der Medien. Sie fühlen sich naturgemäß getäuscht, wenn scheinbar redaktionelle Beiträge dazu verwendet werden, den eigenen Umsatz zu maximieren“, so Kreid. „Es handelt sich weder um eine faire noch um eine rechtmäßige Vorgehensweise, einen Mitbewerber im eigenen Medium gezielt schlecht zu machen und dabei auch noch seine finanziellen Interessen zu verschleiern.“

    Die einstweilige Verfügung wurde vom Landesgericht Berlin ausgestellt und ist inzwischen den Betreibern von Focus.de zugestellt worden.

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